90. Jubiläum des Frauenbundes

Am Samstag, 21. August 2021, feierte in der Christuskirche der Ev. Frauenbund sein 90. Jubiläum und der Mütterkreis das 40. Bestehen.

Die Festpredigt hielt die theologische Referentin Claudia Kettering von der Arbeitsstelle für Bildung und Gesellschaft in Kaiserslautern.

Grundlage der Festpredigt war Psalm 1 „Wohl der, die nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Wort des Ewigen und sinnt über seinem Wort Tag und Nacht!“

„Aus der Bibel Kraft schöpfen - Einander Verbunden Sein – Sorgen für die Schwachen. Miteinander – Füreinander, diese Haltung prägt den Ev. Frauenbund seit 90 Jahren“, betonte Claudia Kettering.

Die Liturgie übernahm der geschäftsführende Pfarrer Dr. Friedrich Schmidt-Roscher.

Im Grußwort erinnerte die Vorsitzende des Presbyteriums Ellen Löwer an die vielseitigen Aktivitäten des Ev. Frauenbundes und des Mütterkreises. Sie hob hervor, dass beide Gruppierungen tragende Säulen der Kirchengemeinde sind. „Auch wenn der Zeitgeist die Menschen eher von der Kirche abwendet, habe ich ein gutes Gefühl, dass auch weiterhin Gottesgeist den Frauenbund und den Mütterkreis beflügelt gelebte Nächstenliebe zu praktizieren, um unser Dorf Haßloch, etwas liebenswerter zu machen. Das Presbyterium wünscht weiterhin viel Erfolg allen Frauen die im Frauenbund und Mütterkreis Verantwortung tragen und Gottes reichen Segen für die Zukunft.“

Im Anschluss fand bei herrlichem Wetter vor der Christuskirche ein Stehempfang mit Getränken und Snacks statt.

Ellen Löwer

Öffentlichkeitsarbeit

Predigt des Festgottesdienstes

Pfrin Kettering

Grußworte

Ellen Löwer, Vorsitzende des Presbyteriums

Evangelischer Frauenbund auf großer Fahrt

Busfahrt nach Bacharach mit Schifffahrt auf dem Rhein von St. Goar nach Bingen

Wir trotzen Corona. Der traditionelle Fronleichnamsausflug wurde kurzerhand auf den 31. August 2021 verlegt. Nachdem alle 47 Frauen und 1 Mann die 3-G-Regel erfüllten, konnte der Conte-Bus pünktlich um 8.40 Uhr in Richtung Bacharach durchstarten. Im Bus durfte nicht gesungen werden und es bestand Maskenpflicht. Das Busunternehmen hat Luftreinigungsfilter installiert, welche in kurzer Zeit die gesamte Luft austauschten.

Das besorgte Leitungsteam (Bärbel Schäfer, Judith Gerlach und Berty Weisbarth) empfahl schon bei den Anmeldungen auf warme Kleidung im Bus zu achten.

Die Gesamtleitung übernahm Berty Weisbarth.

Die Vorsitzende Bärbel begrüßte die Gäste, danach erklärte Berty den Tagesablauf und las ein „Reisegebet“ vor. Judith übernahm die Andacht und die Reiseteilnehmerin Erna Löwer überraschte die Reisenden mit einem Morgengebet.

Während der Fahrt teilte Berty das Essensangebot des Gasthauses “Zur Krone“ in St. Goar aus, damit sich der Koch auf den Ansturm der hungrigen Pfälzerinnen und Pfälzer vorbereiten konnte.

Kurz vor Bacharach informiert Berty ausführlich über die Geschichte der Stadt. Bacharach ist Teil der Kulturlandschaft UNESCO-Welterbe-Oberes Mittelrheintal, sowie des Naturraumes Mittelrheingebiet mit seinem gleichnamigen Weinbaugebiet. Die Reisegesellschaft erkundete zu Fuß die Altstadt mit dem besonderen mittelalterlichen Flair. Bei herrlichem Wetter konnten die Reiselustigen, in einem romantischen Café, bei einer Tasse Cappuccino die Seele baumeln lassen.

Weiter ging die Busfahrt nach St. Goar. „St. Goar ist keine anonyme Großstadt und kein Dorf. St. Goar ist die kleinste Weltstadt am Mittelrhein. Weltoffen, international, bunt, in seiner abwechslungsreichen Geschichte mal französisch, dann wieder deutsch. Mit der Loreley vis à vis und der imposanten Burg Rheinfels Ziel zahlreicher Touristen aus aller Welt“, so beschreibt sich der Ort auf seiner Homepage. Berty las den Pfälzern die Geschichte der Stadt vor. In St. Goar angekommen führte uns der Weg in die Ev. Stiftskirche. Dort konnte endlich gesungen werden. Berty teilte Liedblätter aus: Lobe den Herrn; Großer Gott, wir loben dich; Geh aus mein Herz und suche Freud. Ellen Löwer trug den Besuch des Ev. Frauenbundes in das ausgelegte Gästebuch ein. Nun ging es direkt ins Gasthaus „Zur Krone“. Nach dem köstlichen Essen bestand die Gelegenheit zu einem kleinen Stadtbummel. Planmäßig lautete das Kommando des Kapitäns: „Leinen los“ und die 2-stündige-Schifffahrt begann. Der Rhein führte an der weltbekannten Loreley und vielen Burgen und Schlössern vorbei, Endstation war Bingen. Von dort startete der Bus Richtung Haßloch. Berty las noch ein heiteres Gebet über die Senioren vor. Bärbel bedankte sich bei dem Busfahrer und der Reisegesellschaft für das gute Gelingen dieser Tagesfahrt und sprach ein Dankgebet.

Gez. Ellen Löwer

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