Ev. Frauenbund
Ev. Frauenbund Der Ev. Frauenbund trifft sich am 1. Donnerstag im Monat um 14.30 Uhr im Diakonissenhaus, Langgasse 109.
Der Zugang ist barrierefrei.
Die Leitung hat Bärbel Schäfer.
95 Jahre Evang. Frauenbund 06.08.2026
95 Jahre Evangelischer Frauenbund Haßloch
Am Donnerstag, den 06. August 2026 feierte der Ev. Frauenbund (Ev. FB) zusammen mit 50 Frauenbundlerinnen im Diakonissenhaus das 95. Bestehen. Am 25. November 1931 gründete das Pfarrerehepaar Friedel und Karl Hust mit zwölf Frauen den Ev. FB. Laut Satzung hat der Ev. FB den Zweck, “im Sinne des Evangeliums zu wirken, dabei die Gemeinschaft zu pflegen und den Glauben zu stärken“.
Die Laudatio hielt Pfarrerin Claudia Kettering, Frauenbeauftragte der Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft in Kaiserslautern. Sie erinnerte an die schwierige Zeit der Kriegsjahre, die der Ev. FB Dank der starken Frauen überwinden konnte. Besonders geprägt wurde der Ev. FB durch Erna Klara Theuer, die 30 Jahre mit viel Herzblut diese Gemeinschaft leitete. Inzwischen organisiert ein Leitungsteam, bestehend aus den drei Presbyterinnen – Bärbel Schäfer, Judith Gerlach und Berty Weisbarth – die Geschicke des Ev. FBs. Einige Neuerungen wurden eingeführt, z.B. wird kein Mitgliedsbeitrag mehr erhoben. Alte Traditionen werden weitergeführt z.B. die monatlichen Treffen, die Tagesfahrt an Fronleichnam, die Teilnahme am Ökum. Weltgebetstag und dem Hungermarsch in Böhl-Iggelheim, das Frühlingsfest im Theodor-Friedrich-Haus und die Adventsfeiern. Die Vorsitzende des Presbyteriums Ellen Löwer unterstützt durch ihre jahrelange verlässliche Pressearbeit und den kostenlosen Fahrdienst das Leitungsteam. Pfarrerin Kettering bedankte sich bei den genannten Frauen und wünschte weiterhin viel Erfolg.
Pfarrer Dr. Friedrich Schmidt-Roscher gratulierte dem Leitungsteam für diese lange Zeit des Zusammenhalts und würdigte das Durchhaltevermögen. Er spannte den Bogen zur biblischen Geschichte (Math. 15) der kanaanäischen Frau, die Jesus zweimal um Hilfe bat, damit er ihre kranke Tochter vom bösen Geist befreie. Diese außergewöhnliche Frau blieb hartnäckig und schlagfertig um ihren Willen durchzusetzen. Eigenschaften die damals wie heute von Bedeutung sind. Er erinnerte an den Buchti-tel: “Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überallhin“ - das argumentiert, Frauen versagten sich viel und würden ihre Ansprüche nicht formulieren, weil sie Angst vor Bestrafung hätten und einem Ideal des „Bravseins“ folgten. Pfarrerin Martina Horak-Werz, zuständig für die Frauenarbeit im Kirchenbezirk Neustadt betonte, dass gerade ältere Frauen, mit ihren Lebenserfahrungen sich in Politik, Gesellschaft und Kirche einbringen sollten. Als Beispiel nannte sie die biblische Frau Hanna (LK 2, 22-40), die im hohen Alter im Tempel lebte, sie war wach, im Geist offen, und dem Leben zugewandt. Presbyterin und Organistin Ursel Kaleschke begleitete die Festveranstaltung auf dem Klavier. Während der Kaffeepause konnten die Teilnehmerinnen in geselliger Runde ins Gespräch kommen. Am Ende der 95-Jahr-Feier bedankte sich die Vorsitzende Bärbel Schäfer bei den geladenen Gästen für den gelungenen Nachmittag und lud die Frauenbundlerinnen für das nächste Treffen im September ins Diakonissenhaus ein. Ellen Löwer, Vorsitzende des Presbyteriums
























