Die beiden Jugendlichen hier oben auf dem Bild nennen einige Gründe, warum junge Menschen zum Konfi gehen und sich dann auch konfirmieren lassen. Das sind bis­weilen äußere Zwänge und Anreize, aber eben auch inhaltliche Anfragen, die nicht immer gerne so offen angesprochen werden wie auf dem Bild.

In der Regel nehmen Kinder das an­, was ihnen von Familie oder Freunden gesagt und vorgelebt wird. Das gilt auch für religiöse Fragen. Das ein oder andere über Glaube und Kirche erfahren sie aber auch im Reli-Unterricht.

Aber mit Beginn der Pubertät ändert sich das. Was bisher einfach geglaubt und für wahr ange­nom­men worden ist, wird nun auf den Prüfstand gestellt. Sie wollen für sich wissen: Stimmt das auch wirklich? Kann ich das glauben? Hilft mir das für mein weiteres Leben?

Hier beginnt unsere Zeit mit den Konfis: Wir wollen Mut machen zum Christsein in unserer Gesellschaft. Dazu spüren wir der Frage nach: Was heißt es heute an Gott und Jesus Christus zu glauben? Wir möchten in dieser Zeit dem Glauben Raum geben, der schönen Erfahrung von Gemeinschaft ebenso wie den Fragen und den Zweifeln. Am Ende sollen sie bei ihrer Konfirmation dann selber „Ja“ sagen können, weil sie ein Gespür dafür bekom­men haben: Gottes Liebe trägt und behütet mich in jedem Moment meines Lebens.

 

Was geht in der Konfi-Zeit?

  • Regelmäßige Treffen um miteinander etwas zu erfahren und zu erleben.
  • Besondere Aktionen wie Konfi-Camp, Gemeindefest, Church Night u.a.m.
  • Aktiv-Punkte sammeln bei Gottesdiensten oder durch aktive Mitwirkung bei Veran­stal­tungen oder in Gruppen unserer Kirchengemeinde, z.B. in der Jugendarbeit.
  • Hauptstücke des christlichen Glaubens lernen (Vaterunser, Psalm 23, 10 Gebote, Doppelgebot der Liebe, Glaubensbekenntnis)
  • Gestaltung des Konfirmationsgottesdienstes

Die Anmeldung erfolgt bei einem Info-Abend, zu dem wir jedes Jahr in der Regel im Juni die jeweiligen Jahrgänge einladen.